Evangelische Kirchengemeinde Köngen
Termine und Meldungen
 
 
 
Nachdem wir erfreulicherweise langsam wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren, werden wir aktuelle Termine und Nachrichten wieder hier auf dieser Seite veröffentlichen.
Da aber dennoch noch längst nicht alles wieder in gewohnten Bahnen läuft und daher der Eine oder die Andere lieber weiter aus der Ferne an der christlichen Gemeinschaft teilnehmen möchte, werden wir natürlich auch weiterhin Impulse, Gebete und Ähnliches auf unserer Seite Corona spezial veröffentlichen. Schauen Sie daher auch dort regelmäßig vorbei.

Aktuelle Termine
eigene Ökumene Bezirk
Aufgrund der Bestimmungen der DSGVO werden bei Kasualien (Hochzeiten/Taufen) keine Namen mehr angegeben. (KGR−Beschluß 07.02.2019)

Sonntag, 17. Januar 2021 2. nach Epiphanias
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau
Johannes 2, 1−11(→ nachlesen auf bibleserver.com)
ist für unser Gemeindehaus
Sonntag, 24. Januar 2021 3. nach Epiphanias
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Pfarrer Dr. Ronald Scholz
ist für unsere Kindergartenarbeit
Sonntag, 31. Januar 2021 letzter nach Epiphanias
10.30 Uhr Ökum. Gottesdienst zum Bibelsonntag in der Katholischen Kirche Zum Guten Hirten
mit Pfarrerin Ursula Ullmann−Rau
Montag, 01. Februar 2021
18.30 Uhr Ökum. Bibelabend in der Peter− und Paulskirche
mit Pfarrer Dr. Ronald Scholz

Mitteilungen/Veranstaltungen


−> Meldungen der Landeskirche

Einkaufsangebot für Bedürftige durch CAP
In der Corona−Krise bietet der CAP−Lebensmittelmarkt Köngen einen speziellen Service. Chronisch Kranke, Ältere, gehbehinderte und sozial schlechter gestellte Menschen werden kostenlos beliefert, bedürftige Menschen erhalten kostenlose Grundnahrungsmittel und Basis−Drogerieartikel in begrenztem Umfang.
Der Kontakt ist unbürokratisch über ein Servicetelefon unter 07024/8683088 möglich.
Die Aktion wird von Aktion Mensch gefördert. Sie wurde jetzt bis zum 31. März 2021 verlängert.
So feiern wir zurzeit Gottesdienst
Im Gottesdienst entfällt wieder der Gemeindegesang. Während des gesamten Gottesdienstes muss nach Vorgabe der Landeskirche eine Mund−Nasen−Bedeckung getragen werden. Beim Eingang werden Namen und Adresse der BesucherInnen angefragt, falls eine Infektionskette zurückverfolgt werden muss. Ihre Angaben werden vier Wochen in einem Sicherheitsschrank im Pfarramt verwahrt und dann vernichtet.
Der Eingang zum Gottesdienst ist der Haupteingang der Kirche. Wer einen ebenerdigen Eingang benötigt, kann den Nordeingang benutzen. Bitte bei den Ordnern melden
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Und bis wir uns wiedersehen…
Liebe Gemeinde,
mein Mutterschutz hat begonnen und in wenigen Wochen bekommen wir unser zweites Kind. Da ich nach der Geburt für ca. ein Jahr in Elternzeit gehen werde, möchte ich mich heute vorerst von Ihnen verabschieden − und zwar mit einem Liedvers, der auf einen Irischen Segen zurückgeht:
Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben.
Und bis wir uns wiedersehn, und bis wir uns wiedersehn,
möge Gott seine schützende Hand über dir halten.
Und bis wir uns wiedersehn, und bis wir uns wiedersehn,
möge Gott seine schützende Hand über dir halten.

Dieses Lied von Günter Schwarze hat nicht nur Einzug in unsere Gottesdienste gehalten, sondern wird auch in Gruppen und Kreisen, bei Familienfesten oder Freizeiten gerne als Schlusslied gesungen. Ich selbst habe beim Lesen dieser Zeilen den Posaunenchor im Ohr, in dessen Proben das Lied zum festen Bestandteil des Abschlussrituals gehört.
Bevor man auseinandergeht, spricht (oder singt) man sich noch Gottes Segen zu. Das ist nicht nur in der Gottesdienstliturgie und im Gemeindeleben guter und schöner Brauch. Früher gab es in einigen Familien die Tradition, die eigenen Kinder zu segnen, bevor sie sich z.B. auf den Schulweg machten. Auch unsere Abschiedsgrüße „Ade“ oder „Tschüss“ schließen Gottes Segen mit ein. Beide Wörter haben ihren etymologischen Ursprung im französischen à (bei) dieu (Gott) und bedeuten so viel wie „Gott befohlen“.
Aber nicht nur zum Abschied, auch an verschiedenen Schwellen spielt der Segen bis heute eine große Rolle. Denken wir nur an unsere kirchlichen Kasualien: Taufe, Konfirmation, Trauung oder Beerdigung. Auf dem Übergang zu etwas Neuem, Unbekanntem tut es gut, Gottes Segen zugesprochen zu bekommen. Und so wünschen wir auch den Geburtstagskindern auf dem Weg in ein neues Lebensjahr „viel Glück und viel Segen“ auf all ihren Wegen.
In diesen Tagen stehen wir alle auf einer Art Schwelle in eine unbekannte Zukunft. Die letzten Wochen haben unseren Alltag völlig durcheinandergebracht. Was kommt, steht in den Sternen. Werden wir die Geduld und die Kraft aufbringen, weiterhin mit den Einschränkungen zu leben? Wann wird sich die Lage entspannen? Und wie wird er aussehen, der neue Alltag nach der Krise?
Wie gut, dass wir einen haben, dem wir unsere Sorgen und Ängste anvertrauen dürfen und mit dessen Segen wir rechnen können. Natürlich ist Gottes Segen keine Art Zauberspruch, der uns vor jeglichem Bösen bewahrt. Und doch ist Segen mehr als nur schöne Worte.
In jedem Segen sagt Gott seine Nähe und seine Begleitung zu. Im Segen verspricht uns Gott mitzugehen − auch und gerade durch die dunklen Täler in unserem Leben. Die Kraft, die im Segen steckt, gibt Rückendeckung und neuen Mut für das, was vor uns liegt. Und so können uns Segensworte bestärken, zuversichtlich in eine neue Zukunft hineinzugehen, selbst, wenn wir nicht wissen, was sie alles für uns bereithält.
20200428_Bild_Andacht
Bild: R. Piesbergen © GemeindebriefDruckerei.de
Mit dem Liedvers vom Anfang möchte ich Ihnen und Euch heute von Herzen Gottes Segen wünschen. Auch wenn wir gerade eher das Gefühl haben, dass uns Steine in den Weg gelegt werden − sei es, weil wir nahestehende Menschen nicht treffen dürfen oder Einkaufen nur noch mit Maske gestattet ist − ich wünsche Ihnen und Euch, dass sich immer mehr bewahrheitet, womit das Irische Segenslied beginnt: „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen!“
Und auch wenn uns statt Rückenwind gerade eher strenger Gegenwind entgegenbläst, der uns daran hindert, leichtfüßig nach vorne zu gehen, wünsche ich Ihnen und Euch, dass dieser Wind bald wieder die Richtung ändert: „Mögest du den Wind im Rücken haben!“
Gottes Segen und seine Begleitung sind uns zugesagt, komme was wolle. Lassen Sie uns darauf vertrauen, dass Gott uns die nötige Kraft gibt, mit den Unsicherheiten im Hinblick auf die kommenden Wochen und Monate zu leben und auf seine Hilfe zu bauen.
„Und bis wir uns wiedersehn, und bis wir uns wiedersehn, möge Gott seine schützende Hand über dir halten!“
Gott befohlen, Ihre und Eure Pfarrerin Birgit Scholz
rssELK
Landeskirchliche Meldungen

Evangelische Landeskirche Württemberg

Die vier großen evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg haben zum 18. Mal die Preisträgerinnen und Preisträger des landesweiten Schülerwettbewerbs „Christentum und Kultur“ ausgezeichnet. Pandemiebedingt konnte die Preisverleihung leider in diesem Jahr nicht wie bisher üblich im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erfolgen. Insgesamt hatten 52 Schülerinnen und Schüler 44 Arbeiten eingereicht.

Die Prälatur Reutlingen hat eine neue Medienbeauftragte: Am kommenden Sonntag wird Magdalena Smetana mit einem Gottesdienst in der Reutlinger Kreuzkirche in das Amt eingeführt. Sie folgt auf Pfarrer Andreas Föhl, der bis 2019 in der Prälatur Medienbeauftragter war sowie relevante kirchliche Themen und Inhalte vermittelt hat.

Pfarrer Dr. Friedmann Eißler (56) wird neuer Islambeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Er tritt im April die Nachfolge von Heinrich Rothe an, der Ende Dezember in den Ruhestand gegangen ist.

Oberkirchenrat i. R. Dr. Helmut Frik ist tot. Der frühere Leiter des Personaldezernates der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ist am Montag, 4. Januar, im Alter von 87 Jahren gestorben. Frik gehörte dem Oberkirchenrat von 1979 bis 1997 an. Er war für die Theologenausbildung und die Besetzung aller Pfarrstellen verantwortlich.

Der württembergische Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July feiert zu Beginn des neuen Jahres zusammen mit Pfarrerin Stefanie Heimann eine Neujahrsandacht in der Stuttgarter Hospitalkirche, die auf allen RegioTV-Sendern Baden-Württembergs ausgestrahlt wird. Zur Jahreslosung für 2021 „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ (Lukas 6,36) spricht Landesbischof July Mut für das kommende Jahr zu.

In seiner Weihnachtspredigt setzt Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July im zweiten Corona-Lockdown ein deutliches Statement: „Wir brauchen ein starkes Erleben von Gemeinschaft, gerade jetzt. Wir brauchen Weihnachten!“

Zum ersten Mal ist der württembergische Landesbischof Dr. h c. Frank Otfried July Gastgeber in einer halbstündigen TV-Weihnachtssendung aus dem Bischofshaus. Er führt durch die Sendung, in der Kinder die Weihnachtsgeschichte im „Dingsda-Stil“ erzählen und spricht mit der Leiterin der Stuttgarter Telefonseelsorge, Martina Rudolph-Zeller, über ihre Arbeit gerade vor und an Weihnachten. Und natürlich gibt es Weihnachtslieder zum Mitsingen, einen Predigtimpuls von Pfarrerin Sarah Schindler (Zuffenhausen) über das „Fürchtet Euch nicht“ aus der Weihnachtsgeschichte sowie Weihnachtswünsche von Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem ganzen Bereich der Landeskirche an die Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein Angebot (auch) für alle die, die dieses Jahr nicht in einen Weihnachtsgottesdienst gehen können oder möchten.

Die Bischöfe der evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) und Frank Otfried July (Stuttgart) haben sich in einer gemeinsamen Botschaft zu Weihnachten in Zeiten der Pandemie geäußert.

Hier finden Medien ein „Content-Paket“ mit Beiträgen, Interviews und Informationsquellen rund um Weihnachten zur freien Verwendung.

In der Evangelischen Landeskirche in Württemberg können Präsenz-Gottesdienste unter strengen Hygienemaßgaben weiterhin gefeiert werden. Dies allerdings nur, wenn der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz unter 300/100.000 Einwohnern liegt. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen möglich. Alle anderen Veranstaltungen werden abgesagt oder finden digital statt. Insgesamt werden die Gottesdienste kürzer, häufiger im Freien und mit weniger Teilnehmern gefeiert.